Hurricanes gewinnen fünftes Spiel in Folge

News Hurricanes gewinnen fünftes Spiel in Folge Am vergangenen Samstag, hatten wir wieder einmal eine weite Auswärtsfahrt vor uns und Hamburg begrüßte uns mit bestem Wetter, sowie Sonnenschein. Natürlich wollten wir an unsere Leistung der letzten Spiele anknüpfen und wieder 3 Punkte mit nach Halle nehmen. Aufgrund unseres dezimierten Kaders für diesen Spieltag, bekamen wir Unterstützung von Hanna und Lena aus unserer zweiten Mannschaft, welche ihre Aufgaben herausragend meisterten.Wir waren zu Gast beim Eimsbütteler TV, welcher auch aus der letzten Saison nicht unbekannt war. Der erste Satz startete mit einem spannenden Kopf an Kopf Rennen, aber zum Schluss setzten wir uns ab und gewannen den ersten Satz mit 25:21.Der zweite Satz wurde turbulent und war geprägt von vielen Aufschlagfehlern unsererseits. Im Gegensatz fanden die Hamburgerinnen immer mehr in ihre Aufschläge und bereiteten uns Probleme in der Annahme. Dennoch erkämpften wir uns auch diesen Satz, vor allem durch schnelle Angriffe über unsere Außenangreiferinnen.Somit war der erste Punkt ergattert und das Ziel war klar, das erste Spiel 3:0 gewinnen!Das Ziel zum greifen nah, wurde der letzte Satz ein kleiner Krimi. Durch einige strittige Schiedsrichterentscheidungen, verloren wir den Fokus auf unserer eigenes Spiel und der Frust überwog. Allerdings hatte dieser auch seine gute Seite, denn dadurch startete Anni eine Aufschlagserie, welche die Gegner völlig aus dem Konzept brachte und sie zu zwei Auszeiten und einem Wechsel zwang. Doch auch dies nutzte nicht mehr viel und wir gewannen auch den dritten Satz. MVP wurde unsere Anni.Nächste Woche haben wir zur Abwechslung wieder ein Heimspiel, also seid alle dabei und kommt gemeinsam mit uns in Weihnachtsstimmung, seid gespannt, was wir für euch geplant haben.An dieser Stelle nochmal lieben Dank an Hanna und Lena für euren Einsatz! Ergebnis: 3:0 (25:21, 25:19, 25:21) Eure Hurricanes. 🌪️ Instagram Facebook Instagram Facebook
2. Damen – 7.Spieltag – “Eine Niederlage mit Spaß.”

News 2. Damen – 7.Spieltag – “Eine Niederlage mit Spaß.” Am 23.11.2024 fand unser 7. Spieltag und zugleich das fünfte Auswärtsspiel in Berlin statt. Der Gegner auf dem Papier hieß TSV Rudow und ist nicht nur ein langjähriger Regionalligist, sondern auch ein Team und Verein mit viel Erfahrung. Demnach war uns allen vor Spielbeginn schon klar, dass unser Motto an diesem Tag nur lauten kann: “Selber 100% geben und schauen, ob und für was dies reicht”. Nach zwei Stunden Autofahrt kamen wir dann auch gut in der Sporthalle “Hertabrücke” an und hatten gleich ein gemütliches Gefühl. Nicht nur der netten Gastgeber wegen, sondern auch weil die Sporthalle irgendwo versteckt, teils abgesenkt hinter Wohnhäusern an Bahngleisen lag. Somit fühlte es sich nicht so öffentlich an und sorgte auch mit unserem diesmal etwas komprimierten Kader für ein “gemütliches” Gefühl. 18:00 sollte dann auch pünktlich Spielbeginn sein und schon von Beginn an merkten wir, dass die Gegnerinnen keine weitere Minute zum Warmwerden brauchten. Der Druck war von Beginn an hoch und sorgte auch gleich für einen gewissen Rückstand von 6:2. Schnell mussten wir reagieren, nahmen die erste Auszeit und ordneten das Spielgeschehen richtig ein. Mit dem Gewissen, dass unser Ziel nur die eigenen 100% waren, kamen auch wir immer mehr ins Spiel und konnten zunehmend dagegenhalten und auf ein 11:11 verkürzen. Das Spiel schien etwas ausgeglichener, auch wenn wir wussten, dass dies jederzeit nur Momemtaufnahmen waren. Der TSV Rudow hatte immer bestimmte Phasen, in welchen die meisten Punkte gegen uns erzielt werden konnten, umso wichtiger war es für uns, diese Phasen schnell zu beenden. Auch wenn die eigenen Aufschläge, das eigene Zuspiel und der Angriff gut funktionierten, hatten wir doch zunehmend Probleme in der Abwehr und Annahme und konnten nur gering mit dem Druck sicher umgehen. Dies sorgte auch dafür, dass Rudow den Rückstand ausbauen konnte und mit 18:13 in Führung ging. Die zweite eigene Auszeit sollte noch einmal wirken, kamen wir noch einmal heran aber mussten uns am Ende doch mit einem 25:20 für Rudow geschlagen geben. Doch auch nach diesem Satzverlust behielten alle den Spaß und wussten, dass diese Leistung als positiv eingeordnet werden kann. So gingen wir mit voller Vorfreude in Satz 2 und wollten versuchen, doch noch einmal näher an den Satzgewinn heranzukommen. Doch leider kam auch hier die eigene Annahme nur phasenweise mit dem hohen Aufschlagsdruck der Gegnerinnen sicher zurecht und schon von Beginn an kämpften wir mit deutlichen Rückständen. Von einem 10:5 zu einem 14:9 konnte der Rückstand nicht aufgeholt werden und es fiel schwer, vor allem im Angriff einmal wieder deutliche Aktionen durchführen zu können. So punkten wir zwar weiterhin aber nicht genügend und geben auch Satz 2 mit einem 25:16 für Rudow ab. So passten wir unsere Taktik noch einmal an, gingen mit leicht veränderter Aufstellung in Satz 3 und sollten ähnlich zu Satz 1 einen Verlauf erleben. Wir starten wieder gegen die starke Phase vom Gegner, geraten in einen leichten Rückstand (7:3), holen in der Zwischenphase vom Gegner wieder etwas auf (9:9), spielen bis zum 19:16 für Rudow stark mit und brechen dann in der Annahme gegen den hohen Druck wieder ein wenig weg und verlieren auch diesen Satz leider ärgerlich mit einem 25:20. Somit gewinnen die Damen des TSV Rudow am Ende zwar mit einem klaren 3:0, jedoch brauchen wir uns mit diesem Ergebnis nicht zu verstecken, haben wir auf jeden Fall das Beste aus diesem Tag gemacht! Nun heißt es aber erst einmal wieder ein freies Wochenende zu genießen, eh es in die letzten zwei Spiele des Jahres und der Hinrunde geht. Am 08.12.2024 dürfen wir die Damen des TSV Wedding zu unserem Heimspiel begrüßen, welches um 16:00 in der Sporthalle “Am Steg” beginnen wird. Wir würden uns über jeden treuen Zuschauer freuen und schauen voller Vorfreude auf diesen Spieltag! Also kommt gern vorbei und feuert uns an. Bis dahin, Eure 2. Damen. Instagram Instagram
Hurricanes sichern sich vierten Sieg in Folge

News Hurricanes sichern sich vierten Sieg in Folge Am vergangenen Samstag waren wir zu Gast mitten im Herzen Berlins, bei der SG Rotation PrenzlauerBerg. Die Heimmannschaft kannten wir bereits aus der vorherigen Saison, zudem gab es ein kleines Wiedersehen: mit unserer ehemaligen Zuspielerin Sarah stand ein altbekanntes Gesicht auf der anderen Netzseite. Wir erwarteten ein spannendes Spiel und genau das wurde auch geboten.Der erste Satz startete ausgeglichen, allerdings setzte sich RPB immer wieder mit drei Punkten ab. Wirließen uns jedoch nicht abschütteln und konnten durch viel Kampfgeist zum 21:21 aufschließen. DasSatzende entwickelte sich zu einem wahren Krimi: beide Seiten glänzten durch gute Abwehr- undAngriffsaktionen. Letztlich hatten wir das bessere Ende und entschieden den ersten Durchgang mit28:26 für uns.Im zweiten Satz setzte sich das enge Spielgeschehen fort. Bis zum Spielstand von 18:18 war der Satzsehr ausgeglichen, diesmal behielt jedoch die Heimmannschaft die Oberhand und sicherte sich mit25:20 den Satzausgleich zum 1:1.Mit diesem Schwung startete RPB auch in den dritten Satz und ging schnell mit 7:1 in Führung. Dochwir ließen die Köpfe nicht hängen und arbeiteten uns Punkt für Punkt zurück ins Spiel. Durch eineAufschlagsserie von Linda und wichtigen Blockpunkten von Shirin, Yonta und Thyra konnten wir wiederaufschließen, den Satz drehen und ihn schließlich mit 25:22 für uns entscheiden.Diese Euphorie nahmen wir mit in Satz 4 und kämpften um jeden Ball. Wir erhöhten nochmal denAufschlagsdruck und konnten aus einer konstant guten Annahme und Abwehr heraus wunderbaraufbauen. Am Ende des Satzes kämpfte sich RPB nochmal kurz heran, wir behielten aber die Nervenund entschieden den Satz und das Spiel durch eine starke Teamleistung mit 25:20 und somit 3:1 füruns.MVP wurde unsere Thyra, die den Gegner durch ihre starke Abwehr- und Angriffsaktionen das Lebenschwer machte. Eure Hurricanes. 🌪️ Instagram Facebook Instagram Facebook
15 Punkte, 150% Energie

News 15 Punkte, 150% Energie Vergangenen Samstag waren wir wieder einmal zu Gast bei der SG Einheit Zepernick, alte Bekannte aus hart umkämpften Spielen der letzten Saisons. Und auch dieses Mal ließ uns das Team um ehemalige Hurricane Hetti ordentlich für unsere Punkte arbeiten. Satz 1 starteten wir direkt mit 4 Punkten Führung ins Spiel, Linda machte ordentlich Tempo im Zuspiel, bei Yonta und Nele klappte auf der Mittelposition einfach alles und Shirins Aufschlag ließ Zepernick zittern. Bei einem Vorsprung von 16:8, machte Trainer Marcel einen Doppelwechsel und brachte Tami und Klara. Trotz guter Aktionen hatten wir vor allem in der Annahme ordentlich zu tun, so wurde es zum Ende nochmal knapp, aber wir sicherten uns das 1:0 mit 27:25. Auch Satz 2 begann mit einer 5:0 Führung. Durch mehrere Aufschlagserien von Linda, Shirin und Anni ließen wir den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen. Wenig Eigenfehler und starke Angriffe brachten uns mit 20:11 in Führung. Zum Ende des Satzes holten wir Kim aufs Feld, wo sie zum ersten Mal Drittligaluft schnuppern konnte. Wir ließen das Tief in der Satzmitte diesmal einfach aus und gewannen mit 25:15 auch Satz 2. Danach wurde es zunehmend schwieriger, Zepernick stellte sich gut auf uns ein, machte uns vor allem über die Mitte und durch gute Aufschläge das Leben schwer. Satz 3 startete ausgeglichen, doch wir ließen zu viel liegen, auch Auszeiten und Wechsel konnten den Satz nicht mehr drehen und wir gaben ihn mit 25:22 ab. Jetzt kam es drauf an, wir wollten die 3 Punkte mit nach Hause nehmen und den 4. Satz holen. Ein ausgeglichener Start schien es möglich zu machen, bis Hetti uns im Aufschlag 6 Granaten nacheinander präsentierte. Doch wir ließen den Kopf nicht hängen und arbeiteten uns Punkt für Punkt zurück. Thyra platzierte einen Angriff nach dem anderen, spielte mit Köpfchen und benutzte den gegnerischen Block. Und auch Klara spielte ihre Athletik und Blockhöhe aus, wodurch wir uns wieder auf 22:22 herankämpften. Am Ende fehlte das letzte Bisschen und wir gaben uns in Satz 4 mit 25:23 geschlagen. Tie Break hieß es also, 15 Punkte, 150% Energie, das forderten Marcel und Lukas jetzt von uns. Klara startete mit 6:0 am Aufschlag, wir blieben mutig im Angriff und kämpften um jeden Ball. Bei 10:3 nahm Zepernick noch eine Auszeit, doch wir ließen uns nicht mehr aus der Ruhe bringen. Linda spielte die Angreifer frei und wir dominierten im TieBreak mit 15:4. Danach wurde sie verdient zum MVP gewählt. Nach diesem Nervenkrimi geht es kommende Woche weiter gegen den Tabellendritten Rotation Prenzlauer Berg. Eure Hurricanes. 🌪️ Instagram Facebook Instagram Facebook
2. Damen – 6.Spieltag – “Konstante Leistungen werden belohnt.”

News 2. Damen – 6.Spieltag – “Konstante Leistungen werden belohnt.” Am 16.11.2024 stand unser viertes Auswärtsspiel auf dem Plan. Diesmal sollte es zu den Damen des bisher sieglosen TSV Spandau gehen, welche aber bereits zweimal mit einer 2:3 Niederlage knapp an ihrem ersten Sieg scheiterten, sodass wir gewarnt waren und selbst nicht der erste Grund für einen richtigen Jubel werden wollten. Pünktlich angekommen, ging es für uns dann auch schon schnell in eine reibungslose Erwärmung, sodass einem guten Spielstart nichts im Wege stand. Pünktlich 15:00 wurde dann auch schon der erste Punkt ausgespielt und beide Seiten starteten recht verhalten. Für uns eher untypisch, schien es, als lief alles noch nicht so wirklich auf Hochtouren. Es war ein erstes Herantasten und Einstimmen auf das gegnerische Spiel. Trotzdem punkteten wir ungehindert und konnten das Spiel bis zu einem 9:9 noch recht offen gestalten. Nach der ersten Auszeit vom Gegner, legten wir aber den nächsten Gang ein und konnten vor allem mit konstant guten Aufschlägen den Gegner erstmals richtig unter Druck setzen, sodass wir uns Punkt für Punkt absetzen und den Satz schnell mit einem 11:25 gewinnen konnten. Auch wenn das Ergebnis einseitig erschien, waren wir gewarnt und wussten aus den letzten Spielen, dass der zweite Satz entscheidend wird und alles wieder bei einem 0:0 beginnt. Mit unveränderter Aufstellungen starteten wir erneut und konnten uns diesmal von Beginn an mit gutem Vorsprung absetzen. So stand es erst 2:6 für uns, dann 7:15, ehe der Satz nach gerade einmal 22 Minuten wieder mit einem deutlichen 14:25 gewonnen werden konnte. Somit wollten wir den Fluss auch gar nicht weiter unterbrechen, wurden uns in der Satzpause noch einmal bewusst, dass diese Ergebnisse nicht selbstverständlich sind und dass das Spiel immer noch verloren werden kann. Nach genau dieser Ansprache wurde mit guter Leistung und viel Spaß an die vorherigen Leistungen angeknüpft und Spandau hatte in dem Moment auch nicht viel entgegenzusetzen. Die eigene Philosophie wurde vor allem im Aufschlag umgesetzt und der Druck wirkte zunehmend. Somit hieß es diesmal bereits nach 17 Minuten mit einem deutlichen 10:25 Sieg, dass wir uns nicht nur mit konstant guter Leistung belohnen, sondern nach einer gesamten Spielzeit von gerade einmal 1 Stunde und 5 Minuten, unser erstes Spiel klar mit 3:0 gewinnen und zum ersten Mal 3 direkte Punkte auf unser Konto holen konnten. Mit diesem guten Gefühl drückten wir dann auch unseren 1. Herren die Daumen, welche nach uns gegen die 1. Herren von Spandau kämpfen und auch mit einem 3:2 den Sieg erringen sollten. Somit wurde Spandau für einen Tag zum Hallenser Areal, worauf alle sichtlich stolz sein konnten. Nächste Woche geht es dann zum fünften Auswärtsspiel nach Rudow. Dort erwartet uns dann ein langjähriger Regiogegner, der mit Spielerinnen voller Erfahrung nur so strotzt. Umso gespannter sind wir, mit welcher Leistung wir dieses Spiel beenden können. Also drückt uns die Daumen und bis dahin, Eure 2. Damen. Instagram Instagram
2. Damen – 5. Spieltag – “Ein guter Start macht nicht gleich ein gutes Ende.”

News 2. Damen – 5. Spieltag – “Ein guter Start macht nicht gleich ein gutes Ende.” Am 09.11.2024 stand unser zweites Heimspiel vor der Tür. Diesmal ging es gegen den letzten Aufsteiger zur neuen Saison, die Damen vom Marzahner VC. Diese präsentierten sich bis dahin als kleine Überraschung und konnten nach den ersten drei Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze verweilen. Grund genug, um mit voller Spannung in dieses Spiel zu gehen und zu schauen, ob wir den Überraschungsmoment auf unsere Seite verlagern können. Nachdem wir organisatorisch alles schnell und ohne Probleme vorbereiten konnten, ging es dann pünktlich 15:00 mit gut gefüllten Zuschauerplätzen in den ersten Satz. Auch schon wie die Spieltage zuvor, starteten wir von 0 auf 100 innerhalb weniger Sekunden und spielten uns vom ersten Punkt an beginnend in einen regelrechten Rausch. Mit den Zuschauern und perfekter Stimmung im Rücken, gelang so ziemlich alles, was gelingen sollte und wir spielten den bis dato wohl besten Satz der bisherigen Saison. Nachdem wir uns schnell mit 8 Punkten Vorsprung auf ein 16:8 in Führung setzen konnten, sollten wir diesen Vorsprung diesmal auch ohne Probleme über die Crunchtime halten. Ein hoher Aufschlagsdruck, eine stabile Annahme, gut platzierte Angriffe und spektakuläre Abwehraktionen führten zu einem tadellosen ersten Satz und gaben wohl auch den Gegnerinnen aus Marzahn das Gefühl, dass dieses Spiel ein schweres werden könnte. So gewannen wir kurz und schmerzlos mit 25:15 den ersten Satz und gingen mit voller Euphorie in die Satzpause. Doch wie der Volleyballsport so eben ist, startet der 2. Satz wieder bei einem 0:0 und das gute Momentum muss sich wieder erst erarbeitet werden. Und als wäre dies nicht hart genug, fand auch so langsam Marzahn zu seiner Stärke und erkämpfte sich Punkt für Punkt einen kleinen Vorsprung. Nach dem ersten Rückstand von 5:9 schrillten alle Alarmglocken, müsse man wieder in den Kampfmodus umschalten und sich nicht auf den Leistungen des letzten Satzes ausruhen. Dies gelang nur schleppend, gewöhnten sich die Damen vom Marzahner VC so langsam an unser Spiel und schlossen Lücken, welche wir zuvor noch eindrucksvoll nutzen konnten. Gleichzeitig ergaben sich diese Lücken mehr in unserem Spiel und Marzahn setzte sich weiter ab. Mit einem Rückstand von 9:16 wuchs das gegnerische Punktepolster und der Satz schien sich zum Gegenteil des vorherigen zu entwickeln. So zogen wir aber noch einmal an, schufen wieder ein gutes Momentum und konnten schnell den Rückstand auf 15:17 verringern. Die Zuschauer spürten dies, gaben mit uns gemeinsam noch einmal Vollgas, doch vergaßen wir die Bremse vollends zu lösen und gaben den Satz schmerzlichst mit 21:25 ab. Nun war das Spiel wieder ausgeglichen und beide Seiten wussten, muss jetzt der dritte Satz gewonnen werden, um den nächsten Tabellenpunkt sichern zu können. Wir starteten mit leichten Änderungen in der Aufstellung und konnten anfänglich auch wieder überzeugen. Diesmal sollte das Spiel ausgeglichen sein und keiner konnte oder wollte sich so wirklich absetzen. Mit einem Stand von 13:13 ging es so langsam auf die Crunchtime zu und mal wieder machten wir uns das eigene Spiel schwer. Fehlerhafte Angriffe ließen den eigenen Druck spürbar sinken und Marzahn konnte leider wieder ihr eigenes Spiel durchsetzen. Gleichzeitig wurde die Stimmung zunehmend chaotisch, schlichen sich sogar Fehler in die eigenen Auswechslungen ein und so gab es auch prompt die erste Verwarnung der Saison bezüglich des Zeitspiels. Es begann so langsam der Faden verloren zu gehen und eigene starke Aktionen konnten auf Dauer nicht belohnt und bestätigt werden. So setzten sich die Gegnerinnen weiter ab und gewannen auch Satz 3 mit einem 17:25. Unsicherheit machte sich breit, wusste man so langsam nicht, wie man Satz 1 so dominant aufspielen und diese Leistungen in Satz 2 und 3 nicht mehr abrufen konnte. Umso schwerer fiel es, den kühlen Kopf zu bewahren und mit neuem Mut in den nächsten Satz zu gehen. Die Zuschauer gaben noch einmal alles und wir versuchten wieder das Momentum aufzubauen. So stand es eben noch 7:8 für Marzahn, kam eine Phase, die von eigenen Fehlern nur so glänzte und schon stand es 7:15. Am Ende ging dann einfach nicht mehr viel, musste man sich Marzahn und am Ende auch sich selbst geschlagen geben. Mit einem 14:25 verloren wir auch Satz 4 und damit das gesamte Spiel mit 1:3. Am Ende eine sehr bittere Niederlage, welche nicht so recht eingeordnet werden konnte. Von 0 auf 100 und 100 auf 0 in wenigen Momenten, eine Schwankung, die uns bisher nie ausmachen sollte. Trotzdem wissen wir so langsam, dass uns in der Regionalliga niemand etwas schenkt und wir uns jeden Satz hart erarbeiten müssen. Am Ende sind dann genau solche Niederlagen gut, um den Fokus konzentriert bündeln zu können und lernen zu dürfen, dass man solche Spiele schnell abhaken muss, wenn in einer Woche bereits das nächste auf dem Plan steht. Diesmal geht es dann wieder auswärts zum TSV Spandau, welche bis dato noch ohne Sieg unter uns in der Tabelle verweilen. Jetzt heißt es in den verbleibenden 2 Trainingseinheiten gute Laune zu schöpfen und dann mit 200% nach Spandau zu reisen. Also drückt uns die Daumen und bis dahin, Eure 2. Damen. Instagram Instagram
Hebel im richtigen Moment umgelegt

News Hebel im richtigen Moment umgelegt Im Heimspiel am vergangenen Samstag empfingen wir das dritte und letzte Aufsteigerteam der Liga aus Parchim, welches sich bis jetzt noch nicht mit einem Sieg belohnen konnte, jedoch auswärts auch gegen gute Teams der Liga immer ein bis zwei Sätze gewinnen konnte. Für uns ging es darum nach der sehr guten Leistung vergangene Woche in Hamburg unser Potenzial auch unseren Heimfans zeigen zu können und die ersten Heimpunkte einzufahren. Wir starteten nach ausgiebiger Aufbau- und Erwärmungszeit mit Linda, Shirin, Yonta, Anni, Thyra, Nele und Lotte ins Spiel. Lotte unterstützt uns neben Kim seit einigen Wochen im Training auf der Libera-Position. Der Spielbeginn verlief ganz nach unserem Geschmack und wir konnten gleich mit guten Aufschlägen Druck erzeugen und uns auf 15:6 absetzen. Dann schlichen sich jedoch nochmal ein paar Fehler in unser Spiel ein und auch Parchim legte die Anfangsnervosität ab, sodass das Spiel beim 23:22 für uns nochmal eng wurde. Wir konnten den Satz jedoch mit einem konsequenten Angriff von Thyra an die Blockhände noch mit 25:23 nach Hause bringen. Satz 2 starteten wir wieder mit unveränderter Startaufstellung und auch hier lief der Start in den Satz mit guten Aufschlägen von Shirin zum 4:1 gut. Bis zum 13:10 konnten wir diesen Vorsprung behaupten. Dann ging Anni zum Aufschlag und zerlegte den Parchimer Annahmeriegel mit ihren Sprungaufschlägen bis zum 20:10. Tami und Eileen kamen dann in der Endphase nochmal auf die Platte und setzten da gleich weiter an. Ohne weiteren Punktverlust brachten wir den Satz mit 25:10 nach Hause. 12 Punkte in Serie trotz Doppelwechsel sind auf dem Niveau schon etwas besonderes. Im dritten Satz durfte Belinda für Thyra starten und nach den 3 Spielen als Libera auch wieder als Außen agieren. Nach der sehr starken Vorstellung im zweiten Satz verloren wir etwas die Spannung und lagen schnell mit 1:6 bzw 4:11 hinten. Beide Auszeiten waren da schon genommen und Eileen und Tami kamen nochmal aufs Feld, um frischen Wind reinzubringen. Viele mutige Pässe über Mitte, die Yonta eiskalt reingenagelt hat und eine Aufschlagserie von Nele brachten uns nochmal auf 19:23 heran, konnten den Satz jedoch nicht mehr umbiegen. In Satz 4 galt es also die Sicherheit der ersten beiden Sätze wiederzufinden. Wir starteten mit der Aufstellung der ersten beiden Sätze und konnten uns durch gute Aufschläge von Yonta und Anni auch bis zum 8:5 wieder etwas absetzen. Dann legte Parchim jedoch einen Zwischenspurt hin, in dem sie immer wieder durch Bälle über die Mitte punkteten. Beim 12:16 schien der Satz zu kippen und die einen oder anderen hatten sich vielleicht schon auf einen Tiebreak eingestellt. Tami wurde beim 15:19 nochmal eingewechselt und hatte mal so gar keine Lust auf Tiebreak. Beim 20:20 war der Satz wieder ausgeglichen und Belinda kam nochmal, um Abwehr und Annahme zu stabilisieren. Aus kontrollierten Abwehr- und Dankebällen punkteten wir sicher, sodass Anni mit einem krachenden Angriff den Satz mit 25:22 beendete und wir somit die ersten 3 Heimpunkte der Saison sichern konnten. MVP wurde Anni, wobei Yonta mit ihrer guten Leistung in Satz 3 und 4 hier eine Ehrennennung verdient hat und auch Dumbo mitnehmen durfte. Im November sind wir jetzt 3 mal auswärts gefragt, bis wir am 07.12. zum nächsten Heimspiel die Damen vom USV Potsdam empfangen. Eure Hurricanes. 🌪️ Instagram Facebook Instagram Facebook
2. Damen – 4. Spieltag – “Halb gewonnen, bleibt halb verloren.”

News 2. Damen – 4. Spieltag – “Halb gewonnen, bleibt halb verloren.” Am 02.11.2024 ging es für uns zum dritten Auswärtsspieltag nach Potsdam. Dies sollte unsere kürzeste Auswärtsfahrt der Saison werden, umso freudiger waren wir, dass wir auch wirklich ohne Probleme schnell ans Ziel kamen. Dort angekommen, verschafften wir uns wie gewohnt einen kurzen Überblick, ehe es auch schon relativ schnell an die Erwärmung ging. Mit einem gut gefüllten Kader, konnten wir uns vor dem Spiel schon einmal keine Ausreden erlauben und waren umso gespannter, was die Absteiger aus der 3.Liga mit ihrem neuen Kader zu bieten hatten. Mit Beginn vom ersten Satz, konnten wir gleich an unsere gewohnte Stärke anknüpfen und waren vom ersten Punkt an beginnend da. Schnell gelang uns ein Vorsprung von 0:6 und das Momentum lag zunächst auf unserer Seite. Man merkte, dass die Potsdamerinnen noch ein wenig brauchten, sodass wir bis zur Mitte des Satzes die Führung konstant halten konnten. Dann stieg aber zunehmend der Druck von der gegnerischen Seite und die Spielerinnen vom SC Potsdam fanden so langsam ins Spiel. Fehler im eigenen Spiel schlichen sich ein, der ein oder andere Annahmefehler kam dazwischen und schon war das Spiel wieder auf 19:19 ausgeglichen und die Crunchtime musste entscheiden. Hier fehlten uns zunächst die Lösungen und wir gaben den Satz mit einem 25:22 ab. Ärgerlich bei dem guten Start, aber kein Grund aufzugeben. Mit leichten Änderungen in der Aufstellung, ging es dann in Satz 2. Auch hier zeichnete sich ein ähnlicher Verlauf ab und wir konnten schnell und durchgehend einen kleinen Vorsprung erarbeiten und behalten. Endlich gelangen uns auch die wesentlichen Spielaktionen und im Angriff schienen alle Lücken genutzt zu werden. Die Annahme blieb stabil, der Block kam besser ins Spiel und die ersten langen Ballwechsel konnten für uns gewonnen werden. Ein durchaus guter Satzverlauf, der auch zu einem verdienten Ende von 17:25 für uns führte. So stand es von den Sätzen her 1:1 und alles war wieder ausgeglichen. Satz 3 startete wieder ähnlich und uns gelang ein Start nach Maß. Mit einer ersten kleinen Führung von 3:8, gelang uns wieder ein kleiner Vorsprung, welcher auf 8:10 verkürzt und dann wieder auf 12:18 erweitert werden konnte. Alles schien wieder zu unseren Gunsten zu laufen und jede Aktion gelang. Doch dann kam wieder die Crunchtime. Die Gegnerinnen zogen wieder etwas an, die eigenen Aktionen wurden etwas wackeliger, doch mit leicht glücklichen Aktionen konnten wichtige Ballwechsel gewonnen werden und so machten wir mit 20:25 den Sack zu. Dies bedeutet eine Führung von 1:2 an Sätzen und dem nächsten wichtigen Tabellenpunkt für uns. Zeit, aus dem einen, drei wichtige Punkte zu machen. Doch was bis dahin fast schon selbstverständlich schien, sollte nun anders werden. Diesmal war es Potsdam, welche von Beginn an das Geschehen bestimmten und sich einen Vorsprung von 13:7 erarbeiten konnten. Egal was man versuchte, die Potsdamer Abwehr war immer da und der gegnerische Angriff suchte sich in unserem Feld nur so die Lücken. Eine schwierige Situation, selbst mit guten Aktionen doch keine Punkte machen zu können. Mit einem 20:16 konnten wir den Rückstand zwar etwas verringern, doch sollte mal wieder nur die Crunchtime über den Satzgewinn entscheiden. Mit wirklich starken Aktionen gelang es uns, den Rückstand auf ein 23:23 neutralisieren zu können und nach einem verhaltenen Satz, doch noch den Sieg holen zu können. Die Stimmung hätte besser nicht sein können, der Wille nicht noch mehr vorhanden, doch fehlte uns das Glück, um den Sack zuzumachen. So mussten wir bitter die letzten zwei Punkte abgeben und das Spiel war mit einem 2:2 wieder ausgeglichen. Wie bereits zum letzten Spiel, musste mal wieder der fünfte Satz entscheiden. Mit engem Start, mussten wir zunehmend anerkennen, dass die starke Aufholjagd und der Kampf im letzten Satz doch mehr Kraft forderte, als dass wir uns diesen noch einmal leisten können. So schlichen sich Konzentrationsschwierigkeiten ein, es kam zu geringen Unstimmigkeiten und der nötige Druck ging verloren. Ebenso wie auch der 5. Satz, welche die Spielerinnen vom SC Potsdam mit 15:8 für sich entscheiden sollten. So fahren wir zwar mit einem Punkt wieder nach Hause und haben zwei weitere Sätze in der Regionalliga gewinnen können, doch fühlt sich dieser kleine Gewinn, eher wie eine kleine Niederlage an. Man hatte den Zieleinlauf schon vor Augen und kam trotzdem noch einmal vom Weg ab. Dies ist natürlich eine ärgerliche Situation, aber Grund genug, das Gewissen wieder mit- und dagegenhalten zu können, auch in die nächsten Spiele mitnehmen zu können. Daher laden wir euch sehr gern wieder zu unserem nächsten Heimspiel ein, welches am kommenden Samstag, dem 09.11.2024, gegen 15:00 in der Sporthalle “Am Steg” stattfinden wird. Unsere Gäste sind diesmal die Damen vom Marzahner VC, welche ebenso Aufsteigerinnen sind, sich aber bisher ungeschlagen an der Tabellenspitze einfinden. Vielleicht können wir diese Situation ändern? Kommt gern vorbei und feuert uns an! Danke und bis dahin, Eure 2. Damen. Instagram Instagram
Erfolgreicher Auswärtssieg gegen GW Eimsbüttel sichert die erste 3 Punkte

News Erfolgreicher Auswärtssieg gegen GW Eimsbüttel sichert die erste 3 Punkte Für uns stand am vergangenen Wochenende die erste Auswärtsfahrt der Saison an. Es ging 4h lang in den Norden Deutschlands zu den Mädels des Grün-Weiß Eimsbüttel. In der letzten Saison verbrachten wir hier unser letztes Spiel, das wir 2:3 abgeben mussten. Dieses Mal wollten wir es besser machen und den Sieg mit nach Hause nehmen.Nach einer weiteren Motivationsrede von Marcel und Lukas, wollten wir nun alles ins Spiel werfen und mit viel Spaß am Volleyball starten.Zu Beginn konnten wir gleich mit unseren Aufschlägen und schnellen Pässen überzeugen, sodass wir im ersten Satz durchgehend in Führung gingen (6:4; 13:8; 17:12). Wir bauten die Führung immer weiter aus und gewannen den Satz schließlich mit 25:17. Die Freude war groß, nachdem wir unseren ersten Satz der Saison gewannen. Auch im nächsten Satz kämpften wir uns Punkt für Punkt in das Spiel hinein. Unsere Abwehr war höher und leichter für unsere Zuspielerinnen zu erreichen, wodurch wir es im Angriff leichter hatten Punkte zu machen. Auch den zweiten Satz gewannen wir mit 25:17. Im nächsten Satz zeigten die Hamburgerinnen mehr Kampfgeist, weswegen wir schwieriger mit unseren Angriffen Punkte erzielen konnten. Dabei schlich sich zusätzlich noch der ein oder andere Aufschlagfehler mit in unser Spiel ein. Trotz einem Spiel auf Augenhöhe machten wir ab dem 20:20 zu viele Eigenfehler, was die Hamburgerinnen geschickt ausnutzten und uns den Satz mit 21:25 abnahmen. Im vierten Satz wollten wir nochmal richtig überzeugen und den Sieg mit nach Hause nehmen. Zu Beginn spielten wir wieder auf Augenhöhe (7:7; 13:12; 16:16). Danach legten wir den Schalter um und wehrten die Bälle super ab, sodass die Pässe schnell auf unsere Angreiferinnen gespielt werden konnten. Thyra nutzte das geschickt aus und punktete viel über ihre Linienschläge zum 20:16. Zuletzt kam Yonta zum Aufschlag und machte den Gegnerinnen mächtig Druck in der Annahme. Mit einem Aufschlagsass von Yonta zum 25:18 feierten wir unsere ersten 3 Punkte in der Saison 2024/25!! Nach dem Spiel fiel uns ein Stein vom Herzen und wir machten uns glücklich auf die Heimreise, sodass wir sicher um 01:30 Uhr in Halle ankamen. Eure Hurricanes. 🌪️ Instagram Facebook Instagram Facebook
2. Damen – 3. Spieltag – “Harter Kampf mit gutem Ende.”

News 2. Damen – 3. Spieltag – “Harter Kampf mit gutem Ende.” Am 20.10.2024 war es endlich soweit und unser erstes Heimspiel vor neuer Kulisse fand statt. In der Sporthalle “Am Steg”, wo zuletzt nur Damen 1 und Herren 1 ihre Heimspiele bestritten, durften nun auch wir die überregionale Bühne vertreten. Die Vorbereitungen im Vorfeld verliefen reibungslos, sodass wir uns relativ schnell auf das Sportliche konzentrieren konnten und es nach guter Erwärmung pünktlich 16:00 losgehen konnte. Die Stimmung war gut, das Spiel ebenso. Schon mit den ersten Ballwechseln konnte man erahnen, dass es dieses Spiel in sich haben wird. Begrüßen durften wir zu diesem 1. Heimspiel die Aufsteigerinnen aus Berlin, vom Rotation Prenzlauer Berg II. Eine sehr junge Mannschaft, teilweise erst 15 Jahre alt und trotzdem schon mit voller Kraft unterwegs. Die ersten Ballwechsel fanden statt und es zeigte sich durchgehend ein sehr enges Spiel. Mal führte Rotation mit 1-2 Punkten, mal wir. Am Ende führte aber eine kleine Aufschlagsserie der Gäste zu einer Führung, welche uns kurzzeitig ein wenig die Dynamik nahm. Trotz Rückstand von 16:21, konnten wir uns noch einmal herankämpfen und gaben mit einem guten Endspurt den Satz “nur” 23:25 ab. Grund genug, um zu wissen, dass hier heute etwas zu holen ist. Mit leichten Änderungen gingen wir in Satz 2 und auch die Zuschauer wurden so langsam wach. Mit vereinten Kräften fanden wir immer mehr in das eigene Spiel. Der Aufschlagsdruck stimmte, der Angriff fand seine Lücken und auch die Annahme ließ nur wenig zu wünschen übrig. Dies in Summe sorgte dafür, dass wir den zweiten Satz von Beginn an dominierten. Mit einer Führung von 16:10 waren wir uns fast schon siegessicher – das soll unser nächster Satzgewinn in dieser Saison werden. Doch schlagartig drehten die Gegnerinnen noch einmal auf, zwangen uns zu kleinen Fehlern und schon war das Spiel wieder auf 20:20 ausgeglichen. Sichtlich von der Rolle dauerte es nicht lang, und die Gegnerinnen übernahmen die Führung kurz vor Ende. Auf beiden Seiten waren die Auszeiten verbraucht und es wurde viel gewechselt, um durch taktische Mittel die Dynamik des jeweiligen Gegenüber doch noch einmal zu unterbinden. Leider mussten wir auch hier in einer spannenden Schlussphase den Satz mit 25:27 abgeben und schienen doch ein wenig enttäuscht, war das gute Gefühl doch auf unserer Seite. Doch am Ende hatten wir nicht viel Zeit, über das Geschehene nachzudenken, so trommelten und klatschten uns die Zuschauer wieder in den nächsten Satz. Aber auch hier gaben die Gegnerinnen nicht auf und zeigten uns jeden Ballwechsel, dass wir schon über unsere Grenzen wachsen müssen, wollen wir hier und heute gewinnen. Beide Seiten schenkten sich nichts, doch konnten wir gegen Ende so langsam einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Diesmal stand es 22:18 für uns und wieder hatten wir eine kleine Führung, welche nur zögerlich das Ziel erreichen wollte. Die Gäste kamen noch einmal heran, doch wir zogen durch und gewannen den dritten Satz mit einem 25:23. Sichtlich erleichtert legte sich anscheinend noch einmal ein Schalter um und mit den Zuschauern im Rücken entfachten wir ein wahres Feuerwerk. Es schien uns im vierten Satz auf einmal alles zu gelingen, denn mit guten Aufsschlagsserien, einem stabilen Block und einem sehr guten Angriff, konnten wir diesen Satz relativ schnell 25:7 für uns gewinnen. Damit stand fest – wir haben unseren ersten Punkt in der Regionalliga geholt. Doch Zeit für große Freude sollte nicht lang existieren, konnten wir aus dem ersten Punkt gleich noch den ersten Sieg machen. Doch schnell stand fest, werden uns die Spielerinnen von Rotation nicht auch den fünften Satz so leicht überlassen, wie im vierten Satz davor. Wer bis dahin nicht die Nerven verloren hatte, sollte dies spätestens dann tun. Auch hier entwickelte sich von Beginn an ein wahrer Krimi, doch hatte Rotation bis zum Seitenwechsel die Nase leicht vorn. Dies sollte sich auch danach nicht ändern, bis zum Gleichstand von 11:11. Erst dann schafften wir es, mit guten Aktionen die Führung zu übernehmen und die Nerven in einer tollen Atmosphäre zu behalten. Mit einem Endstand von 15:13, konnten wir auch den fünften Satz gewinnen und nach knapp 2 Stunden das Spiel für uns entscheiden. Am Ende waren alle sichtlich erleichtert, konnten wir nicht nur vor heimischer Kulisse gleich den ersten Sieg holen, sondern nach den letzten zwei Spieltagen und zwischenzeitlich hartem Training, uns nun auch endlich selbst beweisen, dass wir an einem guten Tag auf jeden Fall um den Sieg spielen können. Jetzt heißt es erst einmal das gute Gefühl behalten und das nächste freie Wochenende genießen, eh es am 02.11. zum nächsten Auswärtsspieltag nach Potsdam geht. Dort treffen wir auf den Absteiger der 3. Liga und ein ebenso junges Team, welches uns sicher mindestens genauso fordern wird. Im Namen der Mannschaft bedanken wir uns bei allen Zuschauern, Helfern, den Schiedsrichtern und der gegnerischen Mannschaft für einen tollen Spieltag. Danke und bis dahin, Eure 2. Damen. Instagram Instagram
