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Intensives Kampfspiel mit knappem Nachsehen

Gestern lieferten sich die Hurricanes ein spannendes und intensives Duell gegen WiWa Hamburg. Gegen den aktuell Fünftplatzierten entwickelte sich ein echtes Kampfspiel, das nach einer starken Aufholjagd leider knapp mit 2:3 an die Gäste ging.
 
Im ersten Satz starteten Klara Lüttich, Thyra Kratzsch, Yonta Teichelmann, Rebecca Zilz sowie Libera Fabienne Sämisch für die Hurricanes. Der Auftakt verlief zunächst holprig: Zu viele Eigenfehler im Aufschlag und Angriff brachten das Team früh in Rückstand. Doch die Hurricanes bewiesen Moral, kämpften sich mit cleveren Angriffen und wichtigen Blockpunkten zurück ins Spiel und glichen zum 19:19 aus. WiWa Hamburg reagierte mit einem Wechsel, um noch einmal Druck aufzubauen, mit Erfolg. Am Ende entschieden zu viele Eigenfehler den Satz zugunsten der Gäste (21:25).
 
Im zweiten Durchgang präsentierte sich Halle zunächst deutlich präsenter und druckvoller. Der Satz begann ausgeglichen, doch WiWa setzte sich mit starken Abwehraktionen und variablen Angriffen ab. Beim Stand von 13:17 versuchte das Trainerteam mit einem Doppelwechsel neue Impulse zu setzen. Dennoch zogen sich die Eigenfehler weiter durch das Spiel, sodass WiWa Hamburg auch diesen Satz deutlich mit 17:25 für sich entschied.
 
Im dritten Satz war klar: Jetzt musste eine Reaktion folgen. Hochmotiviert starteten die Hurricanes in einen Satz auf Augenhöhe. Beide Teams lieferten sich ein enges Duell, doch diesmal hatte Halle die Nase vorn. Mit starken Abwehraktionen, cleveren Blocktouches, Aufschlagserien und durchdachten Angriffen setzten sich die Hurricanes durch und belohnten sich mit einem knappen 25:23-Satzgewinn.
 
Auch im vierten Satz zeigten die Hurricanes großen Kampfgeist. Zwar erspielte sich WiWa früh eine 6:2-Führung, doch Halle ließ nicht locker. Mit druckvollen Aufschlägen und konsequenten Angriffen kämpfte sich das Team zum 7:7-Ausgleich zurück. Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit langen Ballwechseln und starken Defensivaktionen auf beiden Seiten. Am Ende behielten die Hurricanes die Oberhand und entschieden den Satz mit 25:20 für sich, der verdiente Ausgleich zum 2:2.
 
Der fünfte Satz sollte die starke Aufholjagd krönen. Doch WiWa Hamburg startete mit viel Druck im Aufschlag und setzte die Annahme der Hurricanes früh unter Druck. Beim Stand von 3:5 brachte ein Wechsel, für Klara in der Annahme sowie Annabell Ahlert auf der Diagonalposition – frischen Wind ins Spiel. Dennoch gelang es nicht, das Momentum endgültig zu drehen. Mit konsequenten Angriffen und stabiler Blockarbeit sicherte sich WiWa den Tiebreak mit 15:10 und damit den 3:2-Gesamtsieg.
Trotz der Niederlage zeigten die Hurricanes eine beeindruckende Moral und kämpften sich nach einem 0:2-Rückstand stark zurück ins Spiel. Auf dieser Leistung lässt sich in den kommenden Begegnungen aufbauen.
 
MVP wurde unsere Zuspielerin Gina, die nicht nur mit ihren Pässen, sondern auch in der Abwehr, im Block und mit ihren Aufschlägen überzeugte. Ein großes Dankeschön gilt wie immer unseren Fans und Unterstützern. Jetzt heißt es erst mal auskurieren bis es am 7.3. in Hamburg weitergeht.

Eure Hurricanes. 🌪️